Sicherheit in Myanmar - Ist Reisen in Burma gefährlich?

Das wichtigste gleich vorweg: Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Reise nach Myanmar nicht gefährlich ist. Myanmar ist ein relativ sicheres Reiseland. Im Überblick erfährst du alles zum Thema Sicherheit in Myanmar.

Die meisten Burmesen sind super entspannt und freundlich

Wenn du dich vernünftig verhältst, und z.B. nicht gerade nachts und allein in einer dunklen Gasse in Yangon herumläusft (das würdest du ja Zuhause auch nicht machen, oder?), wirst du kaum in eine gefährliche Lage geraten.

Wichtige Hinweise zum Thema Sicherheit in Myanmar

Du musst dich wirklich anstrengen um, in Myanmar in eine brenzlige Situation zu kommen. Trotzdem solltest du folgende Hinweise für eine sichere Reise beachten:

  • Halte dich fern von Demonstrationen - Proteste und Demos sind seit den letzten Wahlen weniger geworden. Dennoch können auch friedliche Proteste gewaltsam von der Polizei aufgelöst werden.
  • Diebstahl und Kleinkriminalität sind selten in Myanmar - Das liegt einerseits an den drakonischen Strafen, andererseits aber auch daran, dass die meisten Birmesen sehr aufrichtige und ehrliche Menschen sind. Wenn du z.B. versehentlich deine Tasche liegen lässt, kannst du davon ausgehen, dass bald ein lächelnder Birmese mit der vergessenen Tasche angerannt kommt.
  • Vorsicht vor Naturkatastrophen während der Monsunzeit - Wenn du nicht zur besten Reisezeit unterwegs bist, solltest du Warnungen der Behörden ernst nehmen. Während der Regenzeit kann es zu Überschwemmungen und Zyklonen kommen. Außerdem liegt Myanmar im Erd- und Seebeben Gebiet.
  • Reise nicht in gesperrte Gebiete - Das sind z.B. der Kachin State und der nördlichen Shan Staat. Dort kann es zu bewaffneten Konflikten zwischen Rebellen und dem Militär kommne. Hier findest du weitere Infos zu gesperrten Gebieten in Myanmar.
  • Vorsicht bei Inlandsflügen - Die Fluggesellschaften in Myanmar setzen mittlerweile fast alle moderne Maschinen und gut ausgebildete Piloten ein. Dennoch gibt es schwarze Schafe mit denen du nicht fliegen solltest.
  • Finger weg von Drogen - Selbst wenn du mit einer kleinen Menge erwischt wirst, kannst du mit einer langjährigen Haftstrafe rechnen. Das gilt auch für weiche Drogen wie Gras und Hasch.
  • Sei vorsichtig mit Kritik an der Regierung - In Myanmar ist es Ausländern verboten, sich politisch zu betätigen. Konkret bedeutet das, dass du vorsichtig sein solltest, wenn du dich mit Burmesen über die Regierung unterhältst. Militärische Einrichtungen darfst du nicht fotografieren.
  • Respektiere Religion und Tradition - Vor kurzem wurde ein ein spanischer Tourist festgenommen, weil er ein Buddha-Tattoo trägt. Das ist sicher nicht der Regelfall. Die meisten Burmesen drücken bei Touristen ein Auge zu. Dennoch solltest du dich über die wichtigsten Verhaltensregeln informieren.

Falls du jemals in Schwierigkeiten geraten solltest, ist die Deutsche Botschaft in Yangon (Rangun) dein erster Ansprechpartner:

Im Notfall hilft die Deutsche Botschaft

Embassy of the Federal Republic of Germany
9 Bogyoke Aung San Museum Road
Bahan Township
11201 Yangon / Union of Myanmar
Auf Karte anzeigen
Tel. im Notfall: +95-9-5023209

Lass dich nicht abschrecken. Die Sicherheitslage in Myanmar ist vergleichbar mit der in Thailand oder Vietnam. Jedes Jahr reisen Millionen Touristen in diese Länder. Nur ein sehr kleiner Teil bekommt Probleme mit der Sicherheit. Im nächsten Abschnitt erfährst du mehr über Reisewarnungen des Auswärtigen Amts.

Reisewarnung für Myanmar - Auswärtiges Amt

Derzeit gibt es keine aktuelle Reisewarnung für Myanmar vom Auswärtigen Amt. Trotzdem solltest du dich vor deinem Urlaub auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Auswärtiges Amt - Landesspezifische Sicherheitshinweise

In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar.

Es kommt immer wieder zu ethnisch motivierten Zusammenstößen im Rakhine State. Der Ausnahmezustand im gesamten Rakhine State wurde aufgehoben. In einigen Teilen bestehen jedoch abends Ausgangssperren. (Quelle: Auswärtiges Amt).

Einen guten Überblick über die Sicherheitslage in Myanmar bietet auch die Seite des Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA. Das ist sozusagen das Auswärtige Amt der Schweiz.

Hast du noch Fragen vor deiner Reise oder warst du schon in Myanmar und hast Tipps zum Thema Sicherheit? Dann freuen wir uns über deinen Kommentar.

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