Transport in Yangon

Das Verkehrschaos in Yangon ist nicht ganz so groß, wie man es aus anderen südostasiatischen Städten gewohnt ist. Das liegt wohl vor allem daran, dass sich viele Menschen kein eigenes Auto leisten können. Oft hat nur ein Mitglied einer Großfamilie ein Auto, das dann von allen gemeinschaftlich genutzt wird.

Die meisten Yangoner sind im Alltag auf Fahrräder, Busse und den Circular Train (Bahnstrecke rund um Yangon) angewiesen. Kurioserweise wurden Mopeds und Motorräder von der Regierung verboten. Den Grund für das Verbot kennt niemand so genau.

Mit dem Taxi durch Yangon

Die einfachste und bequemste Möglichkeit, in Yangon von A nach B zu gelangen, ist das Taxi. Die ganze Stadt ist voll davon. Wenn Sie einige Minuten an einer Straße stehen, können Sie sicher sein, dass einige Taxis vorbeifahren. Halten Sie einfach per Handzeichen eines an.

Taxifahrer sprechen oft kein Englisch und haben manchmal sogar Probleme eine Karte zu lesen. Dafür sind die Taxifahrer in der Regel sehr freundlich und hilfsbereit.

Einige Tipps zum Thema Taxifahren:

  • Yangons Taxis haben in der Regel keine Taxameter. Verhandeln Sie den Fahrpreis vor der Fahrt. Meistens können Sie den Fahrer noch um 500 - 1000 Kyat herunterhandeln.
  • Betrügereien sind äußerst selten. Yangons Taxifahrer sind sehr fair und Hilfsbereit.
  • Wenn Sie zu einer festgelegten Zeit, an einem bestimmten Ort sein müssen (z.B. am Flughafen, um einen Flieger zu erwischen), bitten Sie die Mitarbeiter Ihrer Unterkunft, am Abend vorher darum, ein Taxi zu arrangieren. Die Meisten Gästehäuser haben feste, zuverlässige Taxifahrer, mit denen Sie zusammenarbeiten.
  • Lassen Sie sich den Namen des Fahrziels in burmesischer Sprache auf einen Zettel schreiben.
  • In vielen Hotels gibt es kostenlose Karten mit den wichtigsten Touristenattraktionen. Lassen Sie sich ihre Unterkunft und ihr Fahrziel vom Hotelpersonal einzeichnen.
  • Wenn Sie längere Strecken zurücklegen möchten, schauen Sie sich das Taxi vorher an. Einige Taxen sind doch sehr heruntergekommen.
  • Es mag zwar etwas gemein klingen, aber wenn Sie mit dem Preis für eine Fahrt nicht einverstanden sind, oder das Taxi aussieht, als wenn es gleich auseinanderfällt, halten Sie ein anderes Taxi an.
  • Wenn Sie mit einem Taxifahrer zufrieden sind, ist es auch möglich, den Fahrer darum zu bitten, auf Sie zu warten. Dies kostet normalerweise keinen Aufpreis.
  • Interessant zu wissen: Die meisten Taxis fahren mit Erdgas und haben eine große Gasflasche im Kofferraum. Der Grund dafür ist, dass Benzin, im Verhältnis zu z.B. Deutschland sehr viel teurer ist.
  • Anders als in vielen asiatischen Großstädten, bleibt man in Yangon vom üblichen Hupkonzert verschont. Aus Lärmschutzgründen herrscht Hupverbot.
Preise

Der Mindestpreis, auch für kurze Strecken, liegt bei 2000 Kyat. Neuere Taxis mit Klimaanlage sind meist etwas teurer. Taxis können auch Stundenweise gemietet werden. Der Preis pro Stunde beträgt etwa 6000 Kyat. Sie können ein Taxi auch für einen ganzen Tag mieten. Die Kosten hierfür liegen bei ca. 40 000 Kyat.

Vom Flughafen ins Zentrum:

8000 Kyat

5000 Kyat

6000 Kyat

3000 Kyat

3000 Kyat

3000 Kyat

Die Angaben für Preise stammen aus dem Januar 2015. Falls Sie aktuellere Informationen haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns eine Nachricht schreiben: info(at)myanmarexplorer.de.

Öffentliche Busse

Yangons Straßen sind mit Bussen privater und staatlicher Busgesellschaften vollgestopft. Viele Burmesen können sich kein Auto leisten und nutzen daher den Bus. Entsprechend voll sind die meist klapprigen Busse.

Eigentlich kommt man mit dem Bus, für wenig Geld, in jede Ecke der Stadt. Das größte Problem für ausländische Besucher ist, dass alle Beschriftungen (z.B Nummern und Zielorte) in burmesischer Sprache angebracht sind. Die freundlichen, burmesischen Mitreisenden helfen aber in der Regel gerne weiter - wenn sie denn etwas Englisch sprechen.

Allgemeine Hinweise:

  • Nehmen Sie das Geld für die Busfahrt passend mit. Die Fahrer nehmen es mit dem Wechselgeld manchmal nicht sehr genau.
  • Oft fahren die Busse erst los, wenn sie voll sind. Rechnen Sie also mit Wartezeiten.

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