Transport am Inle-See

Das wichtigste Transportmittel auf dem Inle-See ist natürlich das Boot. Aber auch mit dem Fahrrad lässt sich die Region um den See gut erkunden.

Kanus und Boote

Vom kleinen Kanu für ein bis drei Personen, bis zum großen Lastkahn ist alles vorhanden. Tausende Boote tummeln sich auf dem See. Ab einer gewissen Größe ist, aufgrund des Tiefgangs, jedoch Schluss. Während der Trockenzeit ist der See, an seiner tiefsten Stelle, nur etwa vier Meter tief. Im Durchschnitt sind es sogar nur um die zwei Meter.

Boot auf dem Inle-See

Am Inle-See gibt es ein Überangebot an Booten, die mitsamt Kapitän gemietet werden können. Fast alle Boote liegen am Pier von Nyaungshwe (bei der Brücke) vor Anker.

Die meisten Boote haben einen Außenbordmotor. Während der Fahrt steht der Fahrer im Heck und steuert das Boot. Die Fahrgäste sitzen vorne, auf bequemen, gepolsterten Stühlen. Die Boote gibt es in verschiedenen Größen - die kleinsten fassen zwei Passagiere, auf die größten passen bis zu acht Personen.

Folgendes sollten Sie beachten, wenn Sie einen Ausflug mit dem Boot planen:
  • Bootsfahrten können im Gästehaus, bei einem Reisebüro oder direkt am Pier gebucht werden.
  • Im Reisebüro können Sie ihre Route individuell zusammenstellen. Das Reisebüro von Thu Thu, in der Nähe des Marktes (Yone Gyi-Straße) ist sehr zu empfehlen. Die Besitzerin bietet tolle Beratung und spricht sehr gut Englisch. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend.
  • Wenn Sie direkt am Pier buchen, kommen Sie etwas günstiger weg. Sprechen Sie einfach einen Bootsbesitzer an. Sie sollten jedoch vorher wissen, welche Ziele Sie ansteuern möchten. Eine ausführliche Beratung, wie im Reisebüro, gibt es meist nicht.
  • Die Preise variieren je nach Dauer und Route. Ein Tagesausflug (6 - 7 Std.) kostet zwischen 15 000 Kyat und 18 000 Kyat (wenn Sie auch das etwas außerhalb gelegene Dorf Indein besichtigen möchten). Eine leichte Mahlzeit und Getränke sind im Preis inbegriffen.
  • Achten Sie darauf, dass genügend Schwimmwesten und Regenschirme an Bord sind.
  • Wenn Sie sich etwas genauer ansehen möchten, scheuen Sie sich nicht davor, dem Fahrer zu sagen, dass er anhalten soll. Schließlich haben Sie das Boot gemietet.
  • In der Regel liegen auch einige Werkstätten auf der Route. Hier bekommen Sie einen Einblick in die Herstellung von z.B. traditioneller Bekleidung (Weberei), Silberschmuck und Cheroot-Zigarren. Natürlich können Sie die dort hergestellten Waren auch kaufen. Die Preise sind vergleichsweise hoch. Die Atmosphäre in den Werkstätten ist aber sehr entspannt. Penetrante Händler gibt es nicht und die Kunden werden nicht zum Kauf gedrängt. Falls Sie keine Lust auf Shopping haben sollten Sie den Veranstalter im vorhinein bitten, solche Stopps auszulassen.
  • Viele Reisebüros und Gästehäuser bieten auch kürzere Ausflüge mit dem traditionellen, kleinen Kanu an. Auf den unmotorisierten Kanus finden nur zwei Personen und der Fahrer Platz. Meist geht die Fahrt auf die kleinen Nebenarme des Sees. Diese können von den großen Sightseeingbooten nicht befahren werden. Weit weg vom Motorenlärm können Sie so die Stille auf dem See genießen.
  • Morgens kann es auf dem See recht kühl werden. Wir empfehlen Ihnen daher, eine leichte Jacke mitzunehmen.

Fahrrad

Die nähere Umgebung von Nyaungshwe und die umliegenden Dörfer lassen sich prima mit dem Fahrrad erkunden. Fahrräder können in den meisten Hotels und Gästehäusern oder im Fahrradverleih ausgeliehen werden. Die Leihgebühr liegt bei 2 - 3 $ pro Tag.

Kontrollieren Sie ihr Fahrrad vor dem Ausleihen auf Beschädigungen. In der Regel sind die Fahrräder in einem ordentlichen Zustand.