Ist Reisen in Myanmar gefährlich?

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Reise nach Myanmar nicht gefährlich ist. Myanmar ist ein sicheres Reiseland.

Wer sich vernünftig verhält, und z.B. nicht gerade nachts und allein in einer dunklen Gasse Yangons herumläuft (das würden Sie ja zuhause auch nicht tun, oder?), wird kaum in eine gefährliche Lage geraten.

Diebstahl ist sehr selten in Myanmar

Das liegt einerseits an den drakonischen Strafen für solche Delikte, andererseits aber auch daran, dass die meisten Birmesen sehr aufrichtige und ehrliche Menschen sind. Wenn Sie z.B. versehentlich ihre Tasche oder ihr Handy liegen lassen, können Sie davon ausgehen, dass bald ein lächelnder Birmese mit dem vergessenen Gegenstand angerannt kommt.

Auch allein reisende Frauen müssen sich in Myanmar keine Gedanken um ihre Sicherheit machen.

Wer vorhat nach Myanmar zu reisen, sollte sich vor dem Urlaub auf der Internetseite des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Sicherheitslage informieren.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

In Teilen des Kachin State bzw. nördlichen Shan State werden weiterhin bewaffnete Konflikte zwischen Rebellenarmeen und dem myanmarischen Militär ausgetragen. In einigen Grenzregionen, in denen bewaffnete Rebellengruppen operieren (Teile des Chin State und der Sagaing Region, Teile der Shan, Mon, Kayin und Kayah States) bleibt die Lage angespannt. Besondere Vorsicht ist hier geboten. Ungekennzeichnete Minenfelder stellen eine zusätzliche Gefahr dar.

Es kommt immer wieder zu ethnisch motivierten Zusammenstößen im Rakhine State. Der Ausnahmezustand im gesamten Rakhine State wurde aufgehoben. In einigen Teilen bestehen jedoch abends Ausgangssperren. (Quelle: Auswärtiges Amt).

Die touristisch wichtigsten Reiseziele (z.B. Yangon, Bagan, Ngwe Saung Beach, der Inle-See oder Mandalay) sind problemlos und sicher zu bereisen.

Viel Spaß bei Ihrer Myanmar-Reise!