Wissenswertes zum Thema Geld in Myanmar

Die Währung in Myanmar ist Kyat (gesprochen: "Tschatt") für einen Euro bekommt man derzeit ungefähr 1 300 Kyat.

Kyat-Scheine in einer Spendenbox - Foto: Shannon Holman - CC

Aktueller Hinweis - Myanmar verbietet den Dollar

Hotels, Restaurants und Geschäfte dürfen seit dem 1. November 2015 keine US Dollar mehr annehmen. Reisende können nur noch mit Kyat oder Kreditkarte bezahlen.

Aktuell die beste Vorgehensweise: Heben Sie mit Ihrer Kreditkarte Kyat an lokalen Geldautomaten ab. Damit können Sie mittlerweile alles bezahlen. Dollarnoten werden in der Regel nicht mehr benötigt.

Übriggebliebene Kyat-Scheine können vor der Rückreise, am Flughafen, in Euro gewechselt werden.

Wer nach Myanmar reist, sollte unbedingt einen Teil seines Geldes in bar mitnehmen, da in Myanmar nur ganz selten mit Kreditkarte bezahlt werden kann (siehe unten). Geld am Automaten abheben funktioniert aber mit der Kreditkarte.

Wichtige Infos zum Thema Geld:

  • Dollar oder Euro gleich am Flughafen in Yangon wechseln.
  • Niemals Geld auf dem Schwarzmarkt wechseln.
  • Dollar- oder Euronoten dürfen nicht beschädigt sein (keine Knicke, Risse oder Flecken).
  • Mit höheren Geldnoten (ab 100 $) bekommt man meist einen besseren Wechselkurs.
  • Auch beim Handeln gilt: Mit Freundlichkeit und einem Lächeln kommen Sie am weitesten.
  • Wer schlau ist, wechselt seine Dollars oder Euros am Flughafen in Yangon in Kyat. Dort gibt es meist den besten Kurs.
  • Zur Sicherheit sollten Sie mindestens zwei verschiedene Karten mitnehmen, falls eine nicht funktioniert (z.B. eine Kreditkarte und eine EC-Karte).
Tipp:

Viele Banken bieten mittlerweile kostenlose Girokonten mit Kreditkarte an. Bei einigen Anbietern können Sie das ganze Jahr über kostenlos im Ausland Geld abheben. Wir empfehlen das Konto der DKB-Bank (Weltweit kostenlos abheben, keine Kontoführungsgebühr, kostenlose Visakarte).

Geldautomaten in Myanmar

In fast allen Gebieten gibt es mittlerweile Geldautomaten. Die Automaten befinden sich vor allem in den Touristenzentren. Akzeptiert werden Kreditkarten wie Mastercard, Visacard und EC-Karten (jeweils nur mit Geheimnummer). Bei EC-Karten sollten Sie vorher bei Ihrer Bank nachfragen, ob diese in Myanmar funktionieren. Die kostenlose Visa-Karte der DKB-Bank funktioniert auf jeden Fall in Myanmar.

Üblicherweise können mit einer Abhebung höchstens 300 000 Kyat abgehoben werden. Pro Tag kann dreimal Geld abgehoben werden.

Kreditkarten in Myanmar

Aufgrund der Wirtschaftssanktionen der US-Regierung dürfen amerikanische Kreditkartenunternehmen nicht in Myanmar tätig werden.

Daher ist es in Myanmar derzeit generell nicht möglich, mit Kreditkarte zu bezahlen. Die Ausnahme bilden einige Oberklassehotels. Hier ist es möglich, mit Kreditkarte zu bezahlen oder Geld abzuheben. Der Service ist allerdings teuer und keineswegs zuverlässig. Die Abrechnung erfolgt meist in Singapurdollar.

Sie sollten also davon ausgehen, dass Sie Ihre Kreditkarte in Myanmar nicht zum Bezahlen in Geschäften und Hotels verwenden können.

Geld abheben am Geldautomaten funktioniert aber mit den meisten Kreditkarten (siehe oben - Geldautomaten in Myanmar).

Dollar oder Euro?

Hotels, Gästehäuser, Eintrittsgelder (z.B. in Tempel etc.) und zum Teil auch Ausflüge werden in Kyat oder Dollar bezahlt. Alles andere (z.B. Essen, Taxi etc.) wird in Kyat bezahlt.

Euroscheine werden nur zum Wechsel in Kyat verwendet. Die Bezahlung von Übernachtungen etc. mit Euro ist eher unüblich.

Tagesbudget

Wenn Sie als Individualreisender oder Backpacker unterwegs sind, könnte Ihr Budget für einen Tag in Myanmar so aussehen:

Übernachtung

30 000 Kyat (2 Personen, Mittelklasseunterkunft)

Frühstück

2 500 Kyat

Taxifahrt

1 500 Kyat

Eintrittsgeld

5 000 Kyat

Taxifahrt

2 500 Kyat

Mittagessen

3 500 Kyat

Tee

500 Kyat

Wasser

400 Kyat

Snack

1 500 Kyat

Taxifahrt

1 500 Kyat

Wäscherei

1 500 Kyat

Abendessen

5 000 Kyat

Bier

1 800 Kyat

Gesamt

57 200 Kyat (ca. 44 Euro)

In unserem Beispiel sind die Kosten für Flüge oder Busfahrten zu weiter entfernten Orten noch nicht enthalten. Diese Kosten machen einen großen Teil des Reisebudgets aus und müssen zusätzlich berücksichtigt werden.

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